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Einsatzübung im Kloster am 23. Mai 2007

„Im Kloster Maria Hilf brennt’s. Aus dem Pflegeheim dringen dunkle Rauchschwaden. 16 Personen – größtenteils Ordensfrauen – müssen teilweise aus dem dritten Stock herausgeholt werden.“ Zum Glück war das nur das Szenario für die Brandschutzübung im Kreisbrandmeister-Bereich 4/4.

Aus diesem Grund waren Kreisbrandrat Georg Vollmuth, Kreisbrandinspektor Peter Höhn sowie die Kreisbrandmeister Stefan Hauck, Martin Helbig, und Horst Klopf vor Ort. Nicht einmal fünf Minuten dauerte es, da waren die Heidenfelder Feuerwehrleute unter der Führung von Werner Volland zur Stelle und legten im Klosterbereich Schläuche, damit es zehn Minuten nach dem Ertönen der Sirene „Wasser marsch!“ heißen konnte.

Die Rettung der vermissten Personen hatten die Wehren von Röthlein und Grafenrheinfeld übernommen. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, gingen die Ersten in das Pflegeheim und arbeiteten sich trotz der großen Schwüle ins oberste Stockwerk vor. Nach ihrer erfolgreichen Meldung rückten weitere Kollegen mit einer Trage nach.

Gut 20 Minuten nach dem Alarm wurde die erste vermisste Person heraus getragen. Der Malteser Hilfsdienst übernahm die weitere Behandlung. Nach 35 Minuten fehlte noch Erlöserschwester Margit. Außerdem erschien plötzlich Schwester Imberta nach Luft ringend auf dem Balkon. Nicht einmal eine Dreiviertelstunde dauerte es, bis die letzte Ordensfrau aus dem Gebäude gebracht war. Jetzt lag der Schwerpunkt auf der Brandbekämpfung: Der Brandherd „Klosterscheune“ musste noch beseitigt werden, was auch schnell gelang. Zur Unterstützung waren auch die Wehrleute aus Gochsheim, Hirschfeld, Schwebheim, Sennfeld, Weyer und vom Kernkraftwerk Grafenrheinfeld zur Stelle.

Bei der Nachbesprechung stellten Kreisbrandsinpektor Peter Höhn und Pflegedienstleiterin Schwester Gerlanda fest, dass man im Ernstfall an Notfallseelsorge denken und Ersatzkleider beschaffen müsse. Auch wäre zu überlegen, wo man die Geretteten unterbringen könnte.

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Text: Johannes Zimmermann in der Mainpost

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