Einsatz

Brand in einer Installationsfirma in Grafenrheinfeld

Fünf Leichtverletzte und rund 1,2 Mio € Sachschaden sind sie Bilanz eines Brandes in Grafenrheinfeld am Nachmittag der 21. Juli 2006.

Nach Ermittlungen der Polizei brach kurz nach 13 Uhr in der Werkstatt einer Installationsfirma am Fischrain in Grafenrheinfeld ein Feuer aus. Als Brandursache ermittelten die Brandfahnder der Kriminalinspektion Schweinfurt einen Defekt an einer Klimaanlage. Das Feuer, das auch auf den Dachstuhl des benachbarten Wohngebäudes übergriff, brachte in der Werkstatt mehrere Gasflaschen zur Explosion.
Da im Gebäude auch Plastikteile gelagert waren – was zu einer weithin sichtbaren starken Rauchentwicklung führte – wurden die Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen vorsorglich angewiesen, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht ins Freie zu gehen. Eine unmittelbare Gefahr bestand allerdings nicht.
Unter den fünf leichtverletzten Personen, befanden sich auch drei Feuerwehrmänner welche Rauchvergiftungen, Schnittwunden oder Verstauchungen erlitten.
Über 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten kamen zum Einsatz. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Heidenfeld, welche um 13.30 Uhr alarmiert wurde, waren auch die Feuerwehren Grafenrheinfeld, Bergrheinfeld, Sennfeld, Röthlein, Geldersheim, Schweinfurt, Gerolzhofen, Gochsheim, Schwebheim, Werneck, Heidenfeld, Hirschfeld, Unterspiesheim, Grettstadt, die Werkfeuerwehr KKG Grafenrheinfeld, die UGÖEL, sowie die Atemschutzwerkstatt, die Erkunder Stadt/Land und die Notfallseelsorge im Einsatz.

Die Feuerwehren brachten die Flammen erst nach zwei Stunden zum Erliegen, Teile der Einsatzkräfte mussten zur weiteren Beobachtung und zum Ablöschen von Glutherden am Einsatzort verbleiben.
Die Vollsperrung der anliegenden Straße konnte nach Beendigung der Löscharbeiten wieder aufgehoben werden.

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